Löwen - Cup: Bericht
Reichen/Jiricek: WM-Revanche gelungen |
Das Winterthurer Radballduo Reichen/Jiricek verblüffte das heimische Publikum und gewinnt überraschend die Radball Weltklasse Winterthur. |
WINTERTHUR. Die Anspannung beim Gastgeber RV Stadt Winterthur war gross und die Nervosität insbesondere bei Torhüter Timo Reichen im oberen Bereich der Skala angelangt, als die bestbesetzte WM-Revanche in Winterthur begann. Das Auftaktspiel gegen Jiriceks letztjährigen Partner Paul Looser endete 6:6 Unentschieden. Bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte führten die Winterthurer, doch kurz vor dem Schlusspfiff konnten die Innerschweizer erstmals in Führung gehen. Aber Routinier Peter Jiricek brachte den Ball noch einmal ins Netz des Gegners und konnte einen Punkt retten. Für Altdorf sollte es trotz starkem Auftritt beim einzigen Punktegewinn bleiben, während die Winterthurer in der Pause des zweiten Spiels bereits mit dem Rücken zur Wand standen. Gegen das junge deutsche Team aus Edersleben lagen sie mit 1:2 im Rückstand. Deutschland deklassierte zuvor Weltmeister Tschechien mit 8:1 und so war die Ausgangslage für die Winterthurer klar - ein Sieg musste her, wollte Peter Jiricek seinen Vorjahressieg wiederholen. Damals gewann er mit Ersatzpartner Roman Schneider den prestigeträchtigen Pokal. Mit 4:3 gewann Winterthur das wichtige Spiel gegen den WM-Fünften Deutschland und übernahmen zur Turnierhälfte die Leaderposition. Doch das Trio Deutschland, Tschechien und Österreich lag nur einen Punkt dahinter. |
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Weltmeister besiegt |
Nach der schwächsten Winterthurer Halbzeit gegen die Vorarlberger aus Höchst musste Trainer Petr Jiricek ein Machtwort sprechen, lag sein Team doch mit 0:3 in Rückstand. Lange Zeit vermochten die Österreicher den Vorsprung über die Runde zu bringen. Doch nach den zweiten sieben Minuten trennte man sich 3:3 Unentschieden. Da Deutschland und Tschechien ihre Partie gewannen, rutschte Winterthur auf den dritten Zwischenrang zurück. Deutschland und Österreich trennten sich danach aber ebenfalls unentschieden und so musste in der abschliessenden Partie zwischen Schweiz und Weltmeister Tschechien die Turnierentscheidung fallen. Nach sieben Minuten stand die Begegnung Unentschieden. Fünf Minuten vor Schluss brachte Timo Reichen die Winterthurer in Führung und sein Partner Peter Jiricek doppelte gleich nach. Damit war das Spiel entschieden und der RV Stadt Winterthur gewann erneut die WM-Revanche vor heimischer Kulisse. |
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Bericht: Daniel Frei |
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Löwen - Cup: Bericht 2
Reichen / Jiricek siegten bei der WM-Revanche in Winterthur |
Platz vier für Simon König und Dietmar Schneider |
Wechselbad der Gefühle für die Radballfans bei der WM-Revanche im schweizerischen Winterthur. Mit Ausnahme von Winterthur hatte jedes Team zumindest einen „Ausrutscher“ zu verzeichnen. Einzig das Team Schweiz I setzte sich ohne Niederlage durch und gewann in der eigenen Halle. |
Nach dem Auftakt Remis (6:6) zwischen den beiden Schweizer Teams, kam es bereits im zweiten Turnierspiel zum ersten Knalleffekt. Deutschland, bei der WM noch unter Wert auf Rang fünf geigte gross auf und schosse Weltmeister Tschechien mit 8:1 vom Parkett. |
Österreichs Team mit Simon König und Didi Schneider angetreten hatten in ihrer Eröffnungspartie mehr Mühe als erwartet um Schweiz II mit 4:3 in die Schranken zu weisen. Eine ordentliche „Watschn“ setzte es dann im zweiten Spiel der beiden Höchster. Weltmeister Tschechien zerzauste unser Team mit 9:3 ganz ordentlich. Smid/Skotak gelang in dieser Partie wirklich alles, während König/Schneider mit sich selbst und dem Glück haderten. |
Die späteren Sieger Reichen/Jiricek meldeten sich mit einem 4:3 Erfolg über Deutschland wieder zurück, ehe es im ewig jungen Duell mit dem österreichischen Team zu einem 3:3 kam. Dabei lag unsere Mannschaft bereits mit 3:0 in Front, ehe den Eidgenossen doch noch zum Remis kamen. |
Nach einem neuerlichen Unentschieden (5:5) zwischen Österreich und Deutschland, musste das letzte Spiel über den Turniersieg entscheiden. |
Und hier ließen dann Timo Reichen und Peter Jiricek nichts mehr anbrennen. Mit einer taktischen Meisterleistung, fügten sie Tschechien die zweite Turnierniederlage zu und landeten schlussendlich ganz oben auf dem Podest. |
Bei unserem Team, merkte man den verletzungsbedingten Trainingsrückstand von Didi Schneider. Während die Höchster den ersten beiden erstplazierten Teams jeweils einen Punkt abknöpften, ist die hohe Niederlage gegen Weltmeister Tschechien, vor allem auf eigene Fehler zurück zuführen. Diese wurden natürlich von den routinierten Tschechen eiskalt ausgenutzt. |
Die Lokalmatadore aus Winterthur landeten schlussendlich einen verdienten Erfolg, der vor allem auf ihre Konstanz zurück zu führen ist. |
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Bericht: Helmut Welte |