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29.01.17 - Bundesliga: Platz 1 bei Comeback von Berner

Von: Stefan Thomé/ISK

Ex-Weltmeister aus Gärtringen kehrt zurück / Waldrems nutzt Heimvorteil

Von null auf eins: Uwe Berner ist zurück in der Bundesliga. (Archivfoto: Michael Thomé)

OBERNFELD/WALDREMS - Dieses Comeback ist mehr als eine News unter ferner liefen. Ex-Weltmeister Uwe Berner (Gärtringen) kehrt in die Radball-Bundesliga zurück. Und das mit einem wahren Paukenschlag. 

 

Auf Anhieb liegt Berner an der Seite von Markus Schäfer nach der ersten Runde auf Platz eins. Mit drei Siegen und einer Niederlage stehen die beiden auf Platz eins, gefolgt von Waldrems I sowie II und Obernfeld mit jeweils acht Punkten.

 

Schäfer bildete zuletzt mit Bruder Kai das Gärtringer Bundesliga-Gespann, wurde 2016 immerhin Tabellensechster. Uwe Berner hatte nach dem Rücktritt seines Partners Matthias König 2016 mit seinem jüngeren Bruder Andy den Verbleib in der zweiten Liga gesichert. "Aber wir sind wie Hund und Katz’. Können nicht wirklich Radball zusammen spielen."

 

Also folgte ein weiterer Partnertausch. Markus Schäfer kämpft künftig an der Seite des erfahrenen Ex-Champions. Und Kai Schäfer tritt nun mit zusammen mit Andy Berner an.

 

Zusammen sowie mit einem Nachwuchs-Duo entwickelte sich damit eine ordentliche Trainingsgruppe mit sechs Radballern. Als Berater wird der erfahrene Fitnesscoach Dieter Rauser fortan das Abenteuer Bundesliga begleiten.

 

"Radball ist ein toller Sport", begründet Berner, "bei dem man viele coole Leute trifft. Die aktuelle Bundesliga mit einem sehr breiten Mittelfeld hat ihren besonderen Charme. Und ich bin immer fit. Statt joggen doch lieber enge Matches", nennt der 34-Jährige einige seiner Gründe für die Herausforderung.

 

Konkrete Ziele lässt er lieber außen vor. Nur: "Wir betreiben das wirklich ernsthaft. Wollen nicht als Kanonenfutter dienen und keine Packungen kassieren." Dann schiebt er eine weitere Motivation nach. "Ich möchte dem Verein etwas zurückgeben."

 

Anders Markus Schäfer: "Für mich persönlich wäre das natürlich etwas Besonderes, wenn ich die DM und die Final Fives spielen könnte", sagte er dem Gäuboten. Es wäre eine Premiere für ihn.

 

Beim Spieltag in Obernfeld schlugen Berner/Schäfer zunächst Ailingen (Michael Brugger/Markus Lang) mit 2:1. Obernfeld II (Julian Kopp/Raphael Kopp) bezwangen die Gärtringer mit 5:3 und gegen Aufsteiger Großkoschen (Tobias Kolba/Normann Tuppatsch) setzten sich Berner/Schäfer mit 7:5 durch.

 

Das Spitzenspiel gegen Gastgeber Obernfeld I (André Kopp/Manuel Kopp) setzte es dann aber eine knappe 2:3-Niederlage. Da aber Obernfeld zuvor nur zwei Remis gegen Obernfeld II sowie RMC Stein (je 2:2) erzielte und Ailingen mit 5:1 schlug, ging die Tabellenführung an Gärtringen.

 

 

Meister Stein ungeschlagen auf Rang sechs

 

Meister und WM-Dritter Stein (Gerhatd Mlady/Bernd Mlady) blieben zwar ebenso ungeschlagen, ließ aber neben dem Unentschieden gegen Obernfeld auch beim 7:7 gegen Obernfeld II zwei eingeplante Punkte liegen. Gegen Großkoschen gelang zuvor ein 6:1-Pflichtsieg. Doch vorerst muss sich Stein mit Rang sechs begnügen.

 

Beim Parallelspieltag in Waldrems trumpften die beiden einheimischen Teams auf. Björn Bootsmann und Marcel Schüle (Team I) und Christian Frey/Martin Frey holten jeweils acht Punkte und bilden mit Gärtringen nun ein württembergisches Spitzentrio.

 

Halbwegs zufrieden dürfte der RC Iserlohn sein, denn Stammspieler Daniel Endrowait fiel an der Seite von Heiko Cordes aus. Grund ist eine Grippe die Endrowait flach gelegt hat. Dabei ist der Feldspieler der Pfeiler in Top-Form, wie waz.de im Vorfeld berichtete.

 

Immerhin gab es für Iserlohn ein beachtenswertes Remis gegen Waldrems I (4:4) sowie einen weiteren Zähler gegen Schiefbahn (1:1). Schiefbahn selbst, übernahm mit zwei Punkteteilungen gegen Waldrems II (2:2) und Leipzig (4:4) zum Remiskönig des ersten Spieltages.

 

Erst einmal Lehrgeld zahlte das neu formierte Duo aus RSV Zscherben. Beim DM-Fünften des Vorjahres räumte der deutsche Meister von 2009, Michael Gerdes, aufgrund eines Auslandsemesters seinen Platz.

 

Die gute Leistung von Oliver Uhlirsch, jetzt mit dem bisherigen Oberliga-Aktuer Anthony Zöller unterwegs, wurde nicht belohnt: Mit null Punkten, 9:16 Toren und der roten Laterne trat das Duo die Heimreise nach Sachsen-Anhalt an.

 

Radball-Bundesliga: Ergebnisse und Tabelle*

 

*Quelle: radball.at/alle Angaben ohne Gewähr.

 

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